Status

Die Kampagne

Wir kämpfen gegen die geplante Vernichtung der Taxis in Hamburg durch den VW-Konzern. VW hat durch seine Tochterfirma „Moia“ in Hamburg die Erprobung einer "neuen Verkehrsart" beantragt. Mittlerweile hat die zuständige Behörde die Genehmigung erteilt.
Die Fa. Moia hat beantragt, dass die zahlreichen Pflichten und Vorschriften, an die z.B. das Taxigewerbe gebunden ist, für sie nicht gelten sollen...

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Presse



17.11.`18

Zeit: Das Ende des Taxis


Sie beuten sich selbst aus und brechen Regeln: Wie Uber-Fahrer den Taxi-Unternehmen das Geschäft kaputt machen.
Zeit Online

Sehr guter, aber erschütternder Bericht über schlimmes Staatsversagen und die unhaltbaren Zustände in Berlin.



Dank an Ch. Hassan A. Kang für den Hinweis!

News



17.11.`18

44 Milliarden Euro


Spiegel Online meldet, dass VW diese Summe in Zukunftstechnologien inverstieren will. Man beachte das Wort "Mobilitätsdienste"….


Deutschlands größter Autobauer will in den kommenden fünf Jahren insgesamt 44 Milliarden Euro in Elektroautos, autonomes Fahren, Mobilitätsdienste und Digitalisierung investieren. Das teilte VW nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg mit.
Spon.de

Die meinen es richtig ernst.


Blog



6.11.`18

Desinformation

Auf der Website von Clevershuttle findet sich eine kleine, aber bedeutsame Information. Dort heisst es:


Was beinhaltet das sogenannte Fair-Pricing?

An einigen Standorten testen wir aktuell das Fair-Pricing-System. Dieses beinhaltet, dass der Fahrtpreis in Zeiten mit geringer Nachfrage bis zu 25% unter den Normalpreis sinkt. In Zeiten, in denen die Nachfrage besonders hoch ist, steigt der Preis bis zu 25% über den Normalpreis. So stellen wir sicher, dass bald noch mehr Shuttles verfügbar sind um die steigende Nachfrage zu bedienen.


Clevershuttle.de

Clevershuttle macht also "Surge-Pricing". Das ist eine Strategie, in der Preise sich ständig verändern oder wie es bei Asterix heisst…


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News



4.11.`18

Kontraste: "Die Uber-Jäger"


In der Mediathek der ARD gibt es einen guten TV-Bericht und Interviews mit Kollegen, die Uber-Fahrer überführen, welche z.B. gegen die Rückkehrpflicht verstoßen oder sich unerlaubt bereit stellen.


In Hamburg haben wir - Gott sei dank - kein Uber, aber wir haben Clevershuttle.
Hier geht es zu dem TV-Bericht:



PS: Für Hamburg bietet der Fahrerverband "GaTH" eine Funktion an, über die man vergleichbare Vergehen, petzen kann. Da diese Funktion auf der Website des GaTH leicht übersehen werden kann, hier eine kleine kollegiale Hilfestellung unsererseits:



28.10.`18

Kleine Verschiebung?


In der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Spektrum" gibt es eine kleine Kolumne über "Mobilität", in der es aktuell um ein neues Ridesharing-Konzept geht, nur diesmal auf dem Lande. Mit Kleinbussen, natürlich elektrisch und so weiter und so fort. Aber dann steht da plötzlich:

Bei … den Privat-Taxis von Uber oder dem Konkurrenten Moia ist das Gegenteil der Fall. Sie verlagern die Personenbeförderung ins Auto – wenn es schlecht läuft, ziehen sie dem ÖPNV reihenweise Kunden ab. … Das Ergebnis dieses Trends: nicht weniger, sondern mehr Verkehr.

Spektrum

Bemerkenswert daran ist…


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17.10.`18

Yvonne, Martin, Theo, Rüdiger und die Anderen


In Berlin hat sich eine Gruppe Kollegen zusammengeschlossen, um durch Information und Aufklärung, den schönen Heilsversprechungen der Kornzerne und der Politik, etwas Wirklichkeit entgegen setzen.
Gerade ist ihre Website fertig geworden, auf der sie bereits einiges Material veröffentlichen. Es lohnt sich:


Jetzt auch auf Deutsch!

4 von ihnen haben sich die Mühe gemacht, einige der Studien, die in den USA zum Thema "Uber&Co" erschienen sind, ins Deutsche zu übersetzen.
Die 4 sind Yvonne Schleicher, Martin Laube, Theo Dolit-Nivellier und Rüdiger Flesch.
Sie schreiben:

Es handelt sich um vier bemerkenswerte amerikanische Studien, die belegen, welchen Weg die vielbeschworene moderne, urbane Mobilität einschlagen wird, sollten die personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften, so wie es in Teilen der USA bereits geschehen ist, auch bei uns an die Wünsche bestimmter Großkonzerne angepasst werden.


Sie rufen uns alle auf dieses Material zu nutzen, es zu veröffentlichen, weiterzuleiten und bekannt zu machen.
Sie fordern insbesondere unsere Gewerbevertreter auf, das Material an politische Kontakte, MdBs und Journalisten zu verschicken und auf ihren eigenen Internetseiten zu veröffentlichen.
Bei uns werden die Studien hier kurz vorgestellt und können heruntergeladen oder verlinkt werden.


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Protest



18.10.`18

Konferenz der Verkehrsminister


Heute und Morgen, am 18+19.10.`18 tagt hier in Hamburg die Verkehrsministerkonferenz .
Unter dem Tagesordnungspunkt 4.2 steht die "Roadmap Digitalisierung im ÖPV". Dort sollen De-Regulierungen beschlossen werden, die uns den Kopf kosten können.
Amerkung: Clemens Grün hat recherchiert, dass das PBeFG wohl nicht auf der Tagesordnung steht.

Download Tagesordnung:

Anmerkung: Insofern stimmt diese Aussage dann auch nicht mehr so wirklich:
Grundlage der Abstimmung ist ein Gutachten des "Arbeitskreis Öffentlicher Personenverkehr". Dieser "AK ÖPV", soll auf der Konferenz Bericht erstatten, bevor alles abgenickt werden soll.
Was der Arbeitskreis berichten wird und dann durchgewunken werden soll, lässt sich anhand eines Entwurfs zu dem Gutachten erkennen:

Gleichwohl lässt sich an dem Entwurf zu dem Gutachten des "AK ÖPV" erkennen, wohin die Reise geht. Irgendwann wird die "Reform" des PBeFG ein Tagesordnungspunkt sein. Man hätte die Gelegenheit gehabt, dagegen zu protestieren, wenn man die Verkehrsminister schon mal in der Stadt hat.

Download Gutachten:



Der Protest des gesamten Hamburger Taxigewerbes

Natürlich können wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und müssen uns mit Protesten und Aktion wehren.
Hier eine Liste der geplanten Aktionen:

Setz was auf die Liste:


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News



16.10.`18

Moia Fahrer unzufrieden


Fahrer von Moia in Hannover klagen über ihre Arbeitsbedingungen. Offenbar ist der "sichere und unbefristete Arbeitsplatz" bei Moia kein Zuckerschlecken. Wer sich in Hannover entschieden hat "die (Mobilitäts-)Bewegung anzuführen" und als "Driver" bei Moia angeheuert hat, bekommt die Wirklichkeit zu spüren, wie es ist, bei einem Unternehmen zu arbeiten, dass sich selbst als "hip" bezeichnet.
Interessant ist auch, dass Moia Fahrzeuge nicht stehen dürfen, sondern permanent fahren sollen, auch wenn sie leer sind. Hallo Umwelt? Hallo Verkehr? Wie war das noch?
Ausserdem erfährt man, dass die Nachfrage eingebrochen ist, seit Moia nicht mehr 6 Cent pro Kilometer nimmt, sondern "Surge Pricing" macht.


Zum Artikel:

Download:
travis bickle
*Ja, das war ein trauriger Scherz… .