Status

Die Kampagne

Wir kämpfen gegen die geplante Vernichtung der Taxis in Hamburg durch den VW-Konzern. VW hat durch seine Tochterfirma „Moia“ in Hamburg die Erprobung einer "neuen Verkehrsart" beantragt. Mittlerweile hat die zuständige Behörde die Genehmigung erteilt.
Die Fa. Moia hat beantragt, dass die zahlreichen Pflichten und Vorschriften, an die z.B. das Taxigewerbe gebunden ist, für sie nicht gelten sollen...

Mehr »

News



14.12.`18

David schlägt Goliath


David

Der BGH stellt klar: Wenn im Gesetz steht, dass Mietwagen zum Betriebssitz zurück kehren müssen, dann bedeutet das, dass Mietwagen wirklich zum Betriebssitz zurück kehren müssen. Deswegen darf Uber Black den Betrieb in Deutschland nicht wieder aufnehmen. Dies hat der Bundesgerichtshof nun in letzter Instanz entschieden.
Gewinner dieses Rechtsstreits ist Richard Leipold, Taxiunternehmer aus Berlin, dem vermutlich die ganze deutsche Taxibranche Dank schuldet. Guter Mann. Vielleicht sollte man in Berlin einen Posten nach ihm benennen, oder wie man in Berlin zu sagen scheint, eine "Halte".
Das Urteil des BGH bedeutet auch, dass das Taxigewerbe einen besonderen Schutz geniesst, Stichwort "Öffentliche Verkehrsinteressen". Denn warum sollte der BGH und alle Gerichte vor ihm, auf die Rückkehrpflicht bestehen und darauf, dass Aufträge für Mietwagen am Betriebssitz eingehen müssen und nicht im Fahrzeug?
Uber macht derzeit erfolgreich einen Trick und schickt den Auftrag 30 Sekunden vor der Vermittlung per Mail an den Sub-Unternehmer. Bisher lässt sich die deutsche Justiz, also quasi per E-Mail, an der Nase durch die Manege ziehen, aber ob dieses Vorgehen Zukunft hat, wird sich zeigen.
Wenn in Berlin die Uber-Fahrer, gut erkennbar an ihren auswärtigen Nummernschildern, in der Stadt rumhängen, graupen oder sich illegal bereit stellen, dann kann auch die Justiz in Berlin die ihr zahlreich vorliegenden Anzeigen gegen Verstöße gegen die Rückkehrpflicht, nicht länger frech ignorieren, denn sonst landet sie noch selbst vor dem BGH.
Und natürlich gilt das Urteil des BGH für alle Mietwagen-Dienste, z.B. auch für Clevershuttle. Bei der Frage, ob so etwas wie Moia als "neue Verkehrsart" nun eher dem Taxi oder dem Mietwagen zuzuordnen ist, entsteht hier ausserdem eine nette Zwickmühle.
Hier eine kleine Presseschau zum Thema:


SPON


Zeit


Taxitimes

Uber



7.12.`18

Ubers Untergang


Unser Freunde in Berlin waren wieder fleissig und haben für uns alle einen Artikel aus dem New York Magazin ins Deutsche übersetzt, der herleitet, warum Uber untergehen wird.


Presse



3.12.`18

Auto Bild: Fahrdienste verstopfen Städte


In ihrer neuen Ausgabe berichtet die Auto Bild über Moia&Co. Alles was wir über dieses Thema schon wissen und worüber immer wieder von verschiedenen Seiten kritisch berichtet wurde, hat in den Artikel Eingang gefunden. Amerikanische Erfahrungen, Studien und Erkenntnisse über die Auswirkungen von solchen Fahrdiensten wie Uber oder Moia auf den ÖPVN. Auch ein gewisser hamburger Taxiunternehmer, Kläger und Betreiber dieser Website kommt zu Wort.
Solch aufklärende Artikel sind wichtig, damit alle Verantwortlichen vorher wissen, dass sie sich nachher nicht rausreden können.

Die Berliner



3.12.`18

Trojanisches Pferd


In einem sehr guten und lesenwerten Artikel arbeiten unsere Berliner Kollegen heraus, wie die Digitalisierung als Trojanisches Pferd benutzt wird, um den Taximarkt der Industrie zu schenken.


Presse



24.11.`18

Die Welt: Moia Erfahrungsbericht


Erfahrungsbericht eines Journalisten mit Moia Testfahrten in Hannover. Auch er berichtet, was man schon woanders lesen konnte - die Fahrer sind angewiesen, die ganze Zeit zu fahren und nicht irgendwo zu parken. Sie dürfen nicht mit den Fahrgästen sprechen, sie dürfen kein Tipp nehmen und das Radio bleibt aus.
Und natürlich war auch dieser Testkunde immer der einzige Kunde. "Pooling, Sharing, Hailing" oder wie man Sammeltaxifahrten auch immer gerade auf Englisch nennt, fand auch hier nicht statt, sondern eine gewöhnliche Taxifahrt, nur anders verpackt.
Endlich mal ein Artikel der nach echtem Journalismus riecht und nicht nach PR. Genau genommen ein latent kritischer Artikel. Dazu ein Promo-Video mit Robert Henrich, der durch sein gnadenloses Denglisch die Sterilität und Abgehobenheit von Moia sehr schön herausarbeitet.


Status



23.11.`18

Klageberündung


Anwalt Füsser arbeitet an der Klagebegründung. Dies ist natürlich der wichtigste und umfangreichste Teil und beinhaltet die eigentliche Argumentation.
Die bisherige Klageschrift diente zunächst nur der Fristwahrung.


Mehr »

Presse



17.11.`18

Zeit: Das Ende des Taxis


Sie beuten sich selbst aus und brechen Regeln: Wie Uber-Fahrer den Taxi-Unternehmen das Geschäft kaputt machen.
Zeit Online

Sehr guter, aber erschütternder Bericht über schlimmes Staatsversagen und die unhaltbaren Zustände in Berlin.



Dank an Ch. Hassan A. Kang für den Hinweis!

News



17.11.`18

44 Milliarden Euro


Spiegel Online meldet, dass VW diese Summe in Zukunftstechnologien inverstieren will. Man beachte das Wort "Mobilitätsdienste"….


Deutschlands größter Autobauer will in den kommenden fünf Jahren insgesamt 44 Milliarden Euro in Elektroautos, autonomes Fahren, Mobilitätsdienste und Digitalisierung investieren. Das teilte VW nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg mit.
Spon.de

Die meinen es richtig ernst.


Blog



6.11.`18

Desinformation

Auf der Website von Clevershuttle findet sich eine kleine, aber bedeutsame Information. Dort heisst es:


Was beinhaltet das sogenannte Fair-Pricing?

An einigen Standorten testen wir aktuell das Fair-Pricing-System. Dieses beinhaltet, dass der Fahrtpreis in Zeiten mit geringer Nachfrage bis zu 25% unter den Normalpreis sinkt. In Zeiten, in denen die Nachfrage besonders hoch ist, steigt der Preis bis zu 25% über den Normalpreis. So stellen wir sicher, dass bald noch mehr Shuttles verfügbar sind um die steigende Nachfrage zu bedienen.


Clevershuttle.de

Clevershuttle macht also "Surge-Pricing". Das ist eine Strategie, in der Preise sich ständig verändern oder wie es bei Asterix heisst…


Mehr »

News



4.11.`18

Kontraste: "Die Uber-Jäger"


In der Mediathek der ARD gibt es einen guten TV-Bericht und Interviews mit Kollegen, die Uber-Fahrer überführen, welche z.B. gegen die Rückkehrpflicht verstoßen oder sich unerlaubt bereit stellen.


In Hamburg haben wir - Gott sei dank - kein Uber, aber wir haben Clevershuttle.
Hier geht es zu dem TV-Bericht:



PS: Für Hamburg bietet der Fahrerverband "GaTH" eine Funktion an, über die man vergleichbare Vergehen, petzen kann. Da diese Funktion auf der Website des GaTH leicht übersehen werden kann, hier eine kleine kollegiale Hilfestellung unsererseits:



28.10.`18

Kleine Verschiebung?


In der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Spektrum" gibt es eine kleine Kolumne über "Mobilität", in der es aktuell um ein neues Ridesharing-Konzept geht, nur diesmal auf dem Lande. Mit Kleinbussen, natürlich elektrisch und so weiter und so fort. Aber dann steht da plötzlich:

Bei … den Privat-Taxis von Uber oder dem Konkurrenten Moia ist das Gegenteil der Fall. Sie verlagern die Personenbeförderung ins Auto – wenn es schlecht läuft, ziehen sie dem ÖPNV reihenweise Kunden ab. … Das Ergebnis dieses Trends: nicht weniger, sondern mehr Verkehr.

Spektrum

Bemerkenswert daran ist…


Mehr »


17.10.`18

Yvonne, Martin, Theo, Rüdiger und die Anderen


In Berlin hat sich eine Gruppe Kollegen zusammengeschlossen, um durch Information und Aufklärung, den schönen Heilsversprechungen der Kornzerne und der Politik, etwas Wirklichkeit entgegen setzen.
Gerade ist ihre Website fertig geworden, auf der sie bereits einiges Material veröffentlichen. Es lohnt sich:


Jetzt auch auf Deutsch!

4 von ihnen haben sich die Mühe gemacht, einige der Studien, die in den USA zum Thema "Uber&Co" erschienen sind, ins Deutsche zu übersetzen.
Die 4 sind Yvonne Schleicher, Martin Laube, Theo Dolit-Nivellier und Rüdiger Flesch.
Sie schreiben:

Es handelt sich um vier bemerkenswerte amerikanische Studien, die belegen, welchen Weg die vielbeschworene moderne, urbane Mobilität einschlagen wird, sollten die personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften, so wie es in Teilen der USA bereits geschehen ist, auch bei uns an die Wünsche bestimmter Großkonzerne angepasst werden.


Sie rufen uns alle auf dieses Material zu nutzen, es zu veröffentlichen, weiterzuleiten und bekannt zu machen.
Sie fordern insbesondere unsere Gewerbevertreter auf, das Material an politische Kontakte, MdBs und Journalisten zu verschicken und auf ihren eigenen Internetseiten zu veröffentlichen.
Bei uns werden die Studien hier kurz vorgestellt und können heruntergeladen oder verlinkt werden.


Mehr »

News



16.10.`18

Moia Fahrer unzufrieden


Fahrer von Moia in Hannover klagen über ihre Arbeitsbedingungen. Offenbar ist der "sichere und unbefristete Arbeitsplatz" bei Moia kein Zuckerschlecken. Wer sich in Hannover entschieden hat "die (Mobilitäts-)Bewegung anzuführen" und als "Driver" bei Moia angeheuert hat, bekommt die Wirklichkeit zu spüren, wie es ist, bei einem Unternehmen zu arbeiten, dass sich selbst als "hip" bezeichnet.
Interessant ist auch, dass Moia Fahrzeuge nicht stehen dürfen, sondern permanent fahren sollen, auch wenn sie leer sind. Hallo Umwelt? Hallo Verkehr? Wie war das noch?
Ausserdem erfährt man, dass die Nachfrage eingebrochen ist, seit Moia nicht mehr 6 Cent pro Kilometer nimmt, sondern "Surge Pricing" macht.


Zum Artikel:

Download:
travis bickle